Aktuell
MEDIENECHO
Die Wahlkampfwunden schmerzen noch
01.02.2012 - Inforadio rbb
"Verschätzt, vermasselt, verkracht: Hinter den Berliner Grünen liegen aufreibende Monate. Ein zerschellter Traum vom Regieren, zerstrittene Lager, Fraktionschef Ratzmann tritt zurück – das war 2011. Im neuen Jahr sind die Grünen nun bemüht, die unrühmlichen Auftritte der Vergangenheit vergessen zu machen und nach vorne zu blicken."

 

MEDIENECHO
Politische Grauzone - "Sofort unter Korruptionsverdacht"
29.01.2012 - Artikel in der Berliner Morgenpost
Die Berliner Morgenpost schreibt zum Thema Einladungen zu Sportveranstaltungen und Partys: "Volker Ratzmann wurde in seiner Funktion als ehemaliger Fraktionschef der Grünen häufig eingeladen. Er macht sich für einen transparenten Umgang mit solchen Einladungen stark. 'Es geht ja auch darum, Kontakte zu pflegen. So bekommt man ja auch Input für die Politik', so Ratzmann. Allerdings sollen Politiker, die zum Beispiel zu Sportveranstaltungen eingeladen werden, dann den Wert ihrer Eintrittkarte spenden. 'Beispielsweise für ein Kinderheim', regte Ratzmann an."

 

MEDIENECHO
Parteitag: Grüne wollen sich wieder grün sein
22.01.2012 - Artikel in der taz
"Der Landesverband beschließt fast einstimmig den Leitantrag, der eine inhaltliche Auseinandersetzung fordert. Die führenden Köpfe der beiden Flügel, Dirk Behrendt und Volker Ratzmann, leisten Abbitte."

 

MEDIENECHO
Vorerst friedlich
21.01.2012 - Artikel in der Berliner Zeitung
"Auf dem Parteitag der Berliner Grünen legten Realos und die Parteilinke ihre Streitigkeiten vorerst bei. Den Landesvorsitzenden scheint es gelungen zu sein, einen Annäherungsprozess zwischen den verkrachten Flügeln zu organisieren."

 

MEDIENECHO
Grüne verabschieden Konzept für künftige Arbeit
21.01.2012 - Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung
"Berlins Grünen-Chefin Bettina Jarasch hat den Landesverband zu mehr Geschlossenheit und Selbstbewusstsein aufgerufen. Es müsse Schluss sein mit Flügelkämpfen; damit könnten viele Mitglieder nichts anfangen, sagte sie am Samstag auf einem Landesparteitag in Neukölln. Die Versammlung verabschiedete mit deutlicher Mehrheit ein Konzept für die künftige Arbeit. Darüber hinaus arbeiteten die 150 Delegierten nochmals die Abgeordnetenhauswahl im Herbst auf."

 

Meine Anmerkungen und Gedanken zum Wahlkampf und seinen Folgen
25.11.2011

Der Erfolg hat meist viele Väter und Mütter, der Misserfolg - und sei es auch nur ein gefühlter - meist keine. Ich bin einer von ihnen.

Wir haben am 5. November 2010 sehr manifest Renate Künast zur Kandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin von Berlin ausgerufen, verbunden mit dem Anspruch, Politik für die ganze Stadt machen zu wollen und zu können. Ein Politikverständnis, das sich bewusst dafür entschieden hat, Berlin als Ganzes zu denken und gestalten zu wollen. Wir haben diesen Weg eingeschlagen, sind aber nicht weit genug auf dieser Strecke gekommen.

Jetzt wird viel darüber geredet und geschrieben, was man hätte anders tun müssen. Für viele innerhalb und außerhalb der Partei ist das Ergebnis ein Misserfolg, weil wir weit hinter den Umfragen zurückgeblieben sind, weil wir es wieder nicht in die Regierung geschafft haben. Heute muss hinzugesetzt werden: und weil wir es wegen unserer fraktionsinternen Querelen noch nicht einmal geschafft haben, unsere Rolle als Oppositionsführer anzunehmen, geschweige denn auszufüllen. ...

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Rücktritt als Fraktionsvorsitzender
15.11.2011

Heute Nachmittag habe ich gegenüber meiner Fraktion mein Amt als Fraktionsvorsitzender niedergelegt. Der Schritt ist mit nicht leicht gefallen – ich war jetzt acht Jahre Vorsitzender. Die Aufgabe hat mir Spaß gemacht, hat mich ausgefüllt.

Ich habe die letzten Jahre dafür gestanden, dass die Grünen sich öffnen, wegkommen von dem „wir hier unten, ihr da oben“ hin zu einer gestaltenden Rolle für die ganze Stadt, dass wir uns lösen von der SPD, wirklich eigenständig werden. Ich glaube, ich konnte auch dazu beitragen, dass wir uns von den 9,1 Prozent, die wir hatten als ich kam, auf 17,6 Prozent entwickeln konnten.

Wir stecken nach der gefühlten doppelten Niederlage als Fraktion und wohl auch als Partei in einer tiefen Krise, die wir schnell und gründlich lösen müssen. Dazu gehört die Aufarbeitung des Wahlkampfes und der Fehler, die gemacht wurden, aber auch die Frage, wohin gehen die Grünen in Berlin.

Ich gehe jetzt, weil ich den Weg frei machen will für diese notwendige politische Richtungsbestimmung in der Fraktion und im Landesverband. Ich habe das Gefühl, dass diese Debatte zunehmend personalisiert und um Posten geführt wird, dass das Bild, was die Grünen in der Öffentlichkeit abgeben zu tiefst abträglich ist und uns selbst blockiert. Ich habe den Vermittlungsprozess mitinitiiert und bin mittlerweile auch überzeugt, dass wir ein tragfähigeres und integrativeres Ergebnis hinbekommen, wenn meine Position unbesetzt mit in das Verfahren einfließen kann.

Ich habe mich zur Wiederwahl gestellt, weil ich davon überzeugt war, dass auch personelle Kontinuität dazu beiträgt, die Oppositionsführerschaft zu übernehmen. Ich habe mich trotz des gefühlten Misserfolges aus der Wahl dazu entschieden, für den ich mitverantwortlich bin. Da haben wir Fehler gemacht. Die misslungene Regierungsbildung jedoch war Ausdruck des Wahlergebnisses. Wowereit hatte Angst vor einem zweiten Simones Effekt.

Ich übernehme aber vor allem Verantwortung für die Situation, in der die grüne Fraktion jetzt steckt. Ich habe das nicht vorhergesehen, mir in meinem kühnsten Träumen nicht vorstellen können, dass eine Vorstandswahl zu solchen Eruptionen führen kann. Ich bin nach wie vor fassungslos, dass ein großer Teil von Mandatsträgern – Botschaftern grüner Politik – nachdem sie in einer Wahl unterlegen sind, zu solch einem Schritt fähig waren. Ich will hier auch ganz deutlich machen, dass diese vier sich für jedwedes Amt in einer grünen Partei und Fraktion disqualifiziert haben. Ich halte das für zutiefst unpolitisch. Damit haben sie es der rot-schwarzen Koalition leicht gemacht, in der Stadt stimmungsmäßig Fuß zu fassen und haben das Geschäft des Gegners besorgt.

Partei und Fraktion streiten jetzt wieder darum, ob der Kurs der Öffnung, für den ich stehe, der richtige ist – und zwar mit veränderten Mehrheiten. Ich will auch weiter dafür streiten, dass die Grünen diesen Kurs nehmen. Ich sehe nicht, dass ich das aus dieser Position des Fraktionsvorsitzenden machen kann, ohne unsere Arbeitsfähigkeit weiter zu belasten.

Wir haben im Wahlkampf auch viel erreicht: neue Netzwerke, neue Ansätze, neue Schichten erschlossen. Das muss bewahrt werden. Darum will ich mich kümmern.

Berlin braucht die ökologische Modernisierung, das wird Rot-Schwarz nicht hinkriegen. Dazu will ich gerne weiter beitragen und dazu muss man nicht Fraktionsvorsitzender sein.

Ich wünsche mir, dass wir jetzt schnell den Vorstand komplettieren können, arbeitsfähig werden und daran arbeiten, die uns zugewiesene Rolle der Opposition endlich einzunehmen.

 

MEDIENECHO
Volker Ratzmann im Radio-Eins-Interview
26.10.2011 - Radio Eins vom rbb
„Was mich am meisten erschüttert hat, ist dass das Ergebnis nach der Wahl – es war eine knappe Mehrheit, aber es war eine Mehrheit – scheinbar nicht akzeptiert wird. Und das stellt uns natürlich vor ziemliche Probleme. Vor allen Dingen, wo wir jetzt als stärkste Oppositionsfraktion im Abgeordnetenhaus ja wirklich eine Aufgabe zu erledigen haben: Wenn man sich anguckt, was Rot-Schwarz da grade abliefert bei den Koalitionsverhandlungen, da gibt es eine Menge zu tun für eine Opposition.“

 

MEDIENECHO
Knapp, knapper, Ratzmann
26.10.2011 - Artikel in der Berliner Morgenpost
Der Angriff des linken Flügels der Grünen auf die Fraktionsspitze ist gescheitert. Am Dienstagabend bestätigten die 29 Abgeordneten der Partei Ramona Pop und Volker Ratzmann in ihren Ämtern. Davor hatte die Fraktion dramatisch um die personelle Neuausrichtung ihrer Politik gerungen, sich dann aber knapp für die alten Fraktionschefs entschieden. ...

 

PRESSEMITTEILUNG
Geste der Alleinherrschaft - Wowereit drückt Hansen als Polizeipräsidenten durch
18.10.2011 - Pressemitteilung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Berlin

Volker Ratzmann, Fraktionsvorsitzender, sagt zu Agenturmeldungen, nach denen Udo Hansen neuer Polizeipräsident wird:

Frei schwebend zwischen alter und neuer Koalition hat Wowereit im Alleingang Udo Hansen zum Polizeipräsidenten gemacht. Nicht nur die Linke als ehemaliger Koalitionspartner sondern auch die CDU als möglicher neuer Koalitionspartner hat sich vor der Wahl dafür ausgesprochen, das Auswahlverfahren für den Polizeipräsidenten nach der Wahl neu aufzurollen.

Jetzt, nach der Wahl, findet die CDU offenbar nicht mehr, dass das seltsame Verfahren, mit dem Udo Hansen in Amt gehievt wurde, dem Ansehen des Polizeipräsidenten schadet. Der neue Polizeipräsident startet nach diesem verkorksten Verfahren mit einer schweren Hypothek. Ob die Ernennung einer gerichtlichen Überprüfung standhält, darf bezweifelt werden.

Klaus Wowereit stellt mit seiner Friss-oder-stirb-Taktik nicht nur die CDU vor vollendete Tatsachen, sondern schließt auch das Parlament bei der Entscheidung dieser wichtigen Personalie aus. Diesen Politikstil hat Berlin nicht verdient.

 

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Grüne Fraktion steht zu ihrer Spitze – Trotz Enttäuschung weiter so
14.10.2011 - Artikel in der taz
Den gescheiterten Koalitionsgesprächen folgt bei den Grünen offenbar kein innerparteiliches Köpferollen. Auch wenn die Enttäuschung über die geplatzte Regierungsbeteiligung weiter groß ist, gab es bei mehreren Mitgliederversammlungen großer Kreisverbände keine Rücktrittsforderung an Fraktionschef Volker Ratzmann, der zentralen Figur in den Vehandlungen mit der SPD. ... Die Parteibasis aber ist überzeugt, dass der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ohnehin lieber mit der CDU und ihrem Chef Frank Henkel koalieren wollte. ...

 

MEDIENECHO
Geteiltes Echo über Nachtflug-Urteil
13.10.2011 - Artikel in der B.Z.
... Laut Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts sind Flüge zwischen 22.00 und 24.00 Uhr sowie zwischen 5.00 und 6.00 Uhr erlaubt. Dagegen hatten vier Brandenburger Gemeinden und mehrere Anwohner geklagt. Sie forderten ein Nachtflugverbot von 22.00 bis 6.00 Uhr. ... Grünen-Fraktionschef Volker Ratzmann sagte, das Urteil habe rechtlich Klarheit geschaffen. „Es ist jetzt Aufgabe der neuen Landesregierung, dafür zu sorgen, dass die berechtigten Interessen der Betroffenen gewahrt werden.“ Jeder habe das „Recht auf Nachtruhe zum Schutz seiner Gesundheit“. ...

 

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Ratzmann: Rot-Schwarz steht nicht für gesellschaftlichen Aufbruch
12.10.2011 - Artikel bei berlinonline.de
Eine Koalition von SPD und CDU steht nach Einschätzung von Grünen-Fraktionschef Volker Ratzmann nicht für einen gesellschaftlichen Aufbruch. Er befürchte bei einem solchen Bündnis vor allem, dass sich beide Parteien gegenseitig blockierten, sagte Ratzmann im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd. Das habe sich bis 2009 auch auf Bundesebene gezeigt. ...

 

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Ratzmann: Wowereit ging es um die Macht
09.10.2011 - Interview mit Volker Ratzmann in der B.Z.
Herr Ratzmann, wie geht es Ihnen?
Gut, auch wenn ich enttäuscht bin, dass das nicht geklappt hat und erstaunt über den unehrlichen Umgang mit uns. Klaus Wowereit hat nie den Versuch unternommen, mit mir oder sonst jemandem aus unserer Delegation mal ernsthaft und unter vier Augen einen gangbaren Weg zu suchen. Er hat im Gegenteil immer neue Hürden aufgebaut, über die wir springen sollten. ...

 

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Erst Bananenkuchen, dann Rauswurf
07.10.2011 - Artikel in der Berliner Morgenpost
... Die Blässe im Gesicht der Verhandlungsführer verriet, dass die Grünen bis tief in die Nacht die Fehler, auch ihre eigenen, analysiert hatten. "Klaus Wowereit wollte uns das Genick brechen", sagte Ratzmann. Wowereit habe es von Anfang darauf angelegt, die Grünen zum Autobahnbau zwingen zu wollen. Hätten sie nachgegeben, wäre es beim von ihnen geforderten Klimaschutzgesetz zum Knall gekommen, sind sich die Grünen sicher. Das habe die Partei nicht zugelassen. "Wenn Wowereit uns nicht als eigenständige Partei akzeptiert, wird es schwere Zeiten für die SPD geben", sagte Ratzmann. Dabei seien weite Teile der SPD für Rot-Grün gewesen. "Allen SPD-Verhandlern stand der Wunsch nach Rot-Grün ins Gesicht geschrieben", sagte Grünen-Parteichef Daniel Wesener. Nur eben Klaus Wowereit nicht, der am Ende durch seine Absage an die beiden Kompromisse in der Autobahnfrage das Koalitionsgespräch abbrach. ...

 

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Rot-grün sondiert wieder - SPD-Linke macht Druck
04.10.2011 - Artikel bei morgenpost.de
Die A100 ist nur ein Punkt: Erneute Sondierungsgespräche zwischen SPD und Grünen haben begonnen - obwohl Koalitionsverhandlungen schon beschlossen sind. Bei der SPD macht jetzt der linke Flügel Druck für Rot-grün, während die Parteispitze die CDU ins Spiel bringt. ... Er erwarte eine "konstruktive und nette" Atmosphäre, sagte Grünen-Fraktionschef Volker Ratzmann: "Ich bin immer Optimist", so der Grüne beim Eintreten ins Rathaus. ...

 

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Berliner Grüne entscheiden über Koalitionsverhandlungen
30.09.2011 - Artikel bei rbb-online.de
Die Berliner Grünen entscheiden am Freitag über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der SPD. Die Parteiführung rechnet trotz des Streits um die Stadtautobahn 100 mit einem 'Ja'. Fraktionschef Volker Ratzmann und Parteichef Daniel Wesener erklärten vor der Tagung noch einmal, dass mit den Grünen die A 100 nicht verlängert werde. ... Aus den Sondierungsgesprächen waren SPD und Grüne mit einem Kompromiss zu den Baugeldern für die A 100 hervorgegangen, der mittlerweile unterschiedlich interpretiert wird: während die Sozialdemokraten davon ausgehen, dass bei einer scheiternden Umschichtung der Bundesgelder für den Autobahnausbau - etwa für andere Verkehrsprojekte - die A 100 dann doch definitiv verlängert wird, beharren die Grünen auch für diesen Fall auf einem 'Nein' zum Ausbau. ...

 

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Volker Ratzmann im Interview bei Radio Eins
30.09.2011 - „Der Schöne Morgen“ bei Radio Eins vom rbb
Regieren um jeden Preis - muss das sein? Eine Antwort auf diese Frage müssen die Berliner Grünen am Wochenende auf ihrem Parteitag finden. Neben dem umstrittenen Kompromiss zum Weiterbau der Stadtautobahn A 100 gibt es ein weiteres Thema mit Zündstoff: Berlins neuer Polizeichef. Die Grünen wollen den Posten neu ausschreiben, der amtierende Innensenator Körting das Auswahlverfahren so schnell wie möglich durchprügeln. Ob die Grünen am Wochenende so heiß diskutieren, bis alle rote Köpfe haben, das fragten wir Volker Ratzmann, Fraktionschef der Berliner Grünen.

 

MEDIENECHO
Grüne bleiben im Streit um A 100 hart
29.09.2011 - Artikel in der Welt
Die Berliner Grünen pochen einen Tag vor ihrer internen Abstimmung über Koalitionsverhandlungen mit der SPD auf ein Nein zur umstrittenen Stadtautobahn A 100. Die Parteispitze habe sich bei den Sondierungsgesprächen nicht auf einen Kuhhandel mit den Sozialdemokraten eingelassen, betonten Parteichef Daniel Wesener. Sie bestritten, sich auf einen Kompromiss eingelassen zu haben, wonach die Stadtautobahn verlängert wird, falls sich der Bund weigert, seine dafür bereitgestellten Gelder zugunsten anderer Straßenprojekte umzuleiten. Dies hat das Bundesverkehrsministerium bereits abgelehnt. ... Ratzmann betonte, dass daran eine rot-grüne Koalition in Berlin immer noch scheitern könnte. "Entweder wir kriegen das hin, oder wir kriegen das nicht hin", sagte der Fraktionschef. Das müsse in den Koalitionsverhandlungen geklärt werden. Die Grünen seien bereit dazu. Sie wollten künftig mit der SPD unter dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit die Stadt regieren, um so Berlin zum ökologischen Vorreiter auszubauen. ...

 

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Anspruch auf Deutungshoheit
29.09.2011 - Artikel in der taz
Vor dem Landesparteitag am Freitag haben führende Grüne versucht, Zweifel an ihrem Widerstand gegen die Verlängerung der A 100 auszuräumen. "Eine grüne Zustimmung zur A 100 wird es nicht geben", sagte Fraktionschef Volker Ratzmann am Donnerstag. Ähnlich äußerte sich Landesparteichef Daniel Wesener. Der Parteitag soll darüber entscheiden, ob die Grünen Koalitionsgespräche mit der SPD aufnehmen. ...